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Deepwater Horizon - Konsequenzen für die Ölförderung |
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Ölschock-Blog
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Geschrieben von: Florian Riebel
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Montag, 24. Mai 2010 um 12:08 Uhr |
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Das Desaster der Deepwater Horizon im Golf von Mexiko stellt die Erdölindustrie vor niegekannte Herausforderungen. Die Quellen werden immer schwieriger zu erschließen, liegen immer tiefer und weiter vor den Küsten. Die Technik geht konsequent bis an die Grenzen der Physik, Unfälle werden wahrscheinlicher. Der Artikel fasst die Ursachen des Unglücks zusammen, gibt einen Überblick über die Situation der Tiefseebohrungen und zeigt die Gründe auf, die ein beschleunigtes Ende des Erdölzeitalters herbeiführen.
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Überleben ist nicht kosteneffizient |
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John Michael Greer
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Dienstag, 13. Oktober 2009 um 09:20 Uhr |
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Ich verstöre meine Leser hoffentlich nicht übermäßig, wenn ich sie auf eine ausgedehnte Expedition durch die wuchernden Urwälder der (auch als „tristen Wissenschaft“ bekannten) Volkswirtschaftslehre mitnehme. In verschiedenen Beiträgen des Archdruid Report in letzter Zeit habe ich ja bereits die Meinung vertreten, dass wirtschaftliche Faktoren eine enorm wichtige Rolle dabei gespielt haben, die industrielle Welt in ihre aktuelle Zwangslage zu bringen, und noch wesentlicher ist ihre Bedeutung als Hindernis für jede Art von konstruktiven Versuch, aus dieser Zwangslage wieder herauszukommen. Es besteht aller Grund zu der Annahme, dass die industrielle Welt nicht zuletzt deshalb untergehen wird, weil die zu ihrer Rettung nötigen Schritte nicht ausreichend kosteneffizient sind.
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Ölkrise
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Montag, 28. September 2009 um 18:52 Uhr |
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Eigentlich wollten wir an dieser Stelle die jüngst recht inflationär verbreiteten Meldungen über neue Ölfunde kommentieren, wegen denen man angeblich das Thema Peak Oil/Hubbert-Maximum vorerst vergessen könne (etwa auf WON, SPON oder in der New York Times). Dankenswerterweise hat uns aber ausgerechnet der FOCUS die Arbeit abgenommen und einen sehr lesenswerten und durchaus ausgewogenen Artikel zum Thema gebracht, in dem von der Abiotik bis zum EROEI alles auftaucht, was derzeit wichtig zu wissen ist. Vielen Dank dafür nach München!
Das Problem mit dem Hubbert-Maximum ist ja nicht, dass überhaupt kein Öl mehr gefunden oder gefördert würde – das Problem ist, dass die alten Felder (etwa das in dem Focus-Artikel angesprochene mexikanische Cantarell, das größte Offshore-Feld der Welt, das in den ersten sieben Monaten 2009 bereits einen Rückgang der Fördermenge um 35 % verzeichnen musste) schneller leer werden, als neue gefunden werden und in Produktion gehen. In diesem Zusammenhang hat auch der unermüdliche Sadad al-Huseini (ehemaliger Vize der saudischen Ölgesellschaft Aramco, wurde Ende 2007 bekannt, als er als erster saudischer Brancheninsider von einer nahenden Obergrenze der Förderung sprach) ein Interview gegeben, in dem er die neuerlichen Ölfunde in die rechte Perspektive rückt:
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„Peak Oil“-Veranstaltung in Hamburg |
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Ölkrise
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Dienstag, 17. November 2009 um 07:56 Uhr |
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Am 20.11.09 von 18-22 Uhr - diesen Freitag also - veranstaltet die unabhängige AG Peak Oil Hamburg in Zusammenarbeit mit dem Zukunftsrat Hamburg und der Handelskammer Hamburg einen Initiativabend mit Vorträgen und Diskussion zum Thema „Begrenzte fossile Ressourcen“ – ein Problem, das seit einiger Zeit in der öffentlichen Debatte um die Reichweite der – weltweiten Erdölvorräte auch als „Peak-Oil-Diskussion“ bekannt ist.
Zu der 4-stündigen Veranstaltung möchten wir Sie gerne einladen - die Teilnahme ist kostenlos, bedarf aber aus platzlogistischen Gründen der Anmeldung auf unserer Internetseite www.peakoil-hamburg.de unter „Veranstaltung 20.11. -> Anmeldung“.
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Was bringt das Wahlergebnis für die Energiekrise? |
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Ölschock-Blog
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Montag, 28. September 2009 um 19:39 Uhr |
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Vermutlich nichts Gutes. Alles, von dem man sich vorstellen könnte, das eine CDU/FDP-Koalition es politisch umsetzen wird, scheint wenig geeignet, die grundlegenden Probleme anzugehen, mit denen wir uns in den nächsten Jahrzehnten werden herumschlagen müssen:
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Suffizienz - Wie viel ist dir genug? |
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Nachhaltig leben
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Freitag, 18. September 2009 um 12:34 Uhr |
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Zu Fragen der Energieversorgung, die sich im "ominösen Punkt Peak Oil" bündeln, gibt es unterschiedliche Sichten. Die pessimistische Sicht meint, mit dem Erreichen des Erdölförderhöhepunktes ist die Zivilisation dem Untergang geweiht und chaotische Zustände sind wahrscheinlich. Die optimistische Sicht ist oft verbunden mit Technikverliebtheit und Fortschrittsoptimismus und besagt, die Menschheit fände in ihrer Kreativität schon die richtige technische Antwort: Neue Energiequellen, neue Maschinen, und vor allem: neue Technologien.
Beide Sichtweise sind Pole, die sich kaum vereinbar gegenüberstehen. Für die meisten Menschen stellen diese Pole Hürden dar, die schwer zu überwinden sind: Die wenigsten von uns sind Techniker, die sich der Forschung zugunsten neuer Technologien widmen können, und vermutlich noch weniger Menschen wollen sich passiv in eine bürgerkriegsähnliche Situation verwickeln lassen. Beide Ansätze bieten also nicht unbedingt Handlungsoptionen für die Vielzahl von Menschen, die von der Energiefrage zweifellos betroffen sind. Wir brauchen deshalb neue Sichten! Sichten, die jedem Einzelnen Handlungsmöglichkeiten geben, die uns aus unserer Passivität befreien und die unsere eigenen Fähigkeiten einsetzbar machen.
Suffizienz. Möglicherweise bietet dieses Wort einen Weg. Es entstammt dem Lateinischen und läßt sich am ehesten mit "Genügsamkeit" übersetzen: Wie viel ist "genug"?
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