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Informationen und Meinungen zur Energiekrise
„Peak Oil“-Veranstaltung in Hamburg PDF Drucken E-Mail
Ölkrise
Dienstag, 17. November 2009 um 07:56 Uhr

Am 20.11.09 von 18-22 Uhr - diesen Freitag also - veranstaltet die unabhängige AG Peak Oil Hamburg in Zusammenarbeit mit dem Zukunftsrat Hamburg und der Handelskammer Hamburg einen Initiativabend mit Vorträgen und Diskussion zum Thema „Begrenzte fossile Ressourcen“ – ein Problem, das seit einiger Zeit in der öffentlichen Debatte um die Reichweite der – weltweiten Erdölvorräte auch als „Peak-Oil-Diskussion“ bekannt ist.

Zu der 4-stündigen Veranstaltung möchten wir Sie gerne einladen - die Teilnahme ist kostenlos, bedarf aber aus platzlogistischen Gründen der Anmeldung auf unserer Internetseite www.peakoil-hamburg.de unter „Veranstaltung 20.11. -> Anmeldung“.

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Überleben ist nicht kosteneffizient PDF Drucken E-Mail
John Michael Greer
Dienstag, 13. Oktober 2009 um 09:20 Uhr

Ich verstöre meine Leser hoffentlich nicht übermäßig, wenn ich sie auf eine ausgedehnte Expedition durch die wuchernden Urwälder der (auch als „tristen Wissenschaft“ bekannten) Volkswirtschaftslehre mitnehme. In verschiedenen Beiträgen des Archdruid Report in letzter Zeit habe ich ja bereits die Meinung vertreten, dass wirtschaftliche Faktoren eine enorm wichtige Rolle dabei gespielt haben, die industrielle Welt in ihre aktuelle Zwangslage zu bringen, und noch wesentlicher ist ihre Bedeutung als Hindernis für jede Art von konstruktiven Versuch, aus dieser Zwangslage wieder herauszukommen. Es besteht aller Grund zu der Annahme, dass die industrielle Welt nicht zuletzt deshalb untergehen wird, weil die zu ihrer Rettung nötigen Schritte nicht ausreichend kosteneffizient sind.

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Schwimmen wir in Öl? PDF Drucken E-Mail
Ölkrise
Montag, 28. September 2009 um 18:52 Uhr

Eigentlich wollten wir an dieser Stelle die jüngst recht inflationär verbreiteten Meldungen über neue Ölfunde kommentieren, wegen denen man angeblich das Thema Peak Oil/Hubbert-Maximum vorerst vergessen könne (etwa auf WON, SPON oder in der New York Times). Dankenswerterweise hat uns aber ausgerechnet der FOCUS die Arbeit abgenommen und einen sehr lesenswerten und durchaus ausgewogenen Artikel zum Thema gebracht, in dem von der Abiotik bis zum EROEI alles auftaucht, was derzeit wichtig zu wissen ist. Vielen Dank dafür nach München!

Das Problem mit dem Hubbert-Maximum ist ja nicht, dass überhaupt kein Öl mehr gefunden oder gefördert würde – das Problem ist, dass die alten Felder (etwa das in dem Focus-Artikel angesprochene mexikanische Cantarell, das größte Offshore-Feld der Welt, das in den ersten sieben Monaten 2009 bereits einen Rückgang der Fördermenge um 35 % verzeichnen musste) schneller leer werden, als neue gefunden werden und in Produktion gehen. In diesem Zusammenhang hat auch der unermüdliche Sadad al-Huseini (ehemaliger Vize der saudischen Ölgesellschaft Aramco, wurde Ende 2007 bekannt, als er als erster saudischer Brancheninsider von einer nahenden Obergrenze der Förderung sprach) ein Interview gegeben, in dem er die neuerlichen Ölfunde in die rechte Perspektive rückt:

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Unterwegs zur Ökosophie PDF Drucken E-Mail
John Michael Greer
Dienstag, 01. September 2009 um 14:36 Uhr

In einem früheren Beitrag (Die Ökologie des sozialen Wandels) habe ich die These aufgestellt, dass die meisten Vorschläge, wie sozialer Wandel zu erreichen wäre, unter dem schweren Mangel leiden, die ökologischen Dimensionen der menschlichen Gesellschaft zu ignorieren. Es ist allerdings beinahe unmöglich, diesen Fehler nicht zu begehen, denn er gründet nicht einfach in bewusst vertretenen Überzeugungen; viele derjenigen, die sich für sozialen Wandel einsetzen, sind ja in ökologischer Hinsicht nicht ungebildet. Es sind vielmehr die solchen Plänen zugrundeliegenden ungeprüften und oftmals unbewussten Vorannahmen, die ihre Befürworter den ökologischen Realitäten gegenüber blind machen – und die Anstrengung, sich den eigenen Vorannahmen zu stellen, wird in der Regel eher selten unternommen.

Einer der Faktoren, die das Ende des Industriezeitalters für viele so schwer begreifbar machen, ist der Unterschied zwischen Wissenschaft und dem (auch als Szientismus bekannten) Wissenschaftsglauben.

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Was bringt das Wahlergebnis für die Energiekrise? PDF Drucken E-Mail
Ölschock-Blog
Montag, 28. September 2009 um 19:39 Uhr

Vermutlich nichts Gutes. Alles, von dem man sich vorstellen könnte, das eine CDU/FDP-Koalition es politisch umsetzen wird, scheint wenig geeignet, die grundlegenden Probleme anzugehen, mit denen wir uns in den nächsten Jahrzehnten werden herumschlagen müssen:

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Suffizienz - Wie viel ist dir genug? PDF Drucken E-Mail
Nachhaltig leben
Freitag, 18. September 2009 um 12:34 Uhr

Zu Fragen der Energieversorgung, die sich im "ominösen Punkt Peak Oil" bündeln, gibt es unterschiedliche Sichten. Die pessimistische Sicht meint, mit dem Erreichen des Erdölförderhöhepunktes ist die Zivilisation dem Untergang geweiht und chaotische Zustände sind wahrscheinlich. Die optimistische Sicht ist oft verbunden mit Technikverliebtheit und Fortschrittsoptimismus und besagt, die Menschheit fände in ihrer Kreativität schon die richtige technische Antwort: Neue Energiequellen, neue Maschinen, und vor allem: neue Technologien.

Beide Sichtweise sind Pole, die sich kaum vereinbar gegenüberstehen. Für die meisten Menschen stellen diese Pole Hürden dar, die schwer zu überwinden sind: Die wenigsten von uns sind Techniker, die sich der Forschung zugunsten neuer Technologien widmen können, und vermutlich noch weniger Menschen wollen sich passiv in eine bürgerkriegsähnliche Situation verwickeln lassen. Beide Ansätze bieten also nicht unbedingt Handlungsoptionen für die Vielzahl von Menschen, die von der Energiefrage zweifellos betroffen sind. Wir brauchen deshalb neue Sichten! Sichten, die jedem Einzelnen Handlungsmöglichkeiten geben, die uns aus unserer Passivität befreien und die unsere eigenen Fähigkeiten einsetzbar machen.

Suffizienz. Möglicherweise bietet dieses Wort einen Weg. Es entstammt dem Lateinischen und läßt sich am ehesten mit "Genügsamkeit" übersetzen: Wie viel ist "genug"?

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Das Hubbert-Maximum im Kino PDF Drucken E-Mail
Ölkrise
Freitag, 21. August 2009 um 06:50 Uhr

Ein gründliches Studium von The Long Emergency dürfte dem neuesten Filmprojekt von Regisseur Lars Kraume vorangegangen sein, geht es dabei doch um die Erlebnisse einer deutschen Mittelstandsfamilie in naher Zukunft, deren Alltag durch genau jene Kalamitäten geprägt ist, die uns James Howard Kunstler in seinem Peak-Oil-Klassiker vorhersagt. Kraume auf spielfilm.de:

Die großen Krisen wie der Peak Oil und die daraus resultierenden Ressourcenkriege, der Klimawandel und die folgenden Probleme der Trinkwasserversorgung, die globale Bevölkerungsexplosion und die Verschärfung der sozialen Konflikte, werden unsere Gesellschaft in naher Zukunft in weitaus größere Bedrängnisse bringen, als das Platzen der amerikanischen Immobilienblase. DIE KOMMENDEN TAGE soll den Zuschauer mit der Frage konfrontieren, in welcher Welt wir in Zukunft eigentlich leben wollen.

Wir wollen mal hoffen, dass kein typisch deutscher TV-Movie-Quark draus wird. Und die Latte liegt mit Wolfszeit ja relativ hoch...

 
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