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Informationen und Meinungen zur Energiekrise
Kongress in den Niederlanden: „Die permanente Ölkrise: Herausforderungen und Chancen“ PDF Drucken E-Mail
Ölkrise
Freitag, 19. Dezember 2008 um 16:12 Uhr

Am am 21. und 22. Januar 2009 findet im Kongresszentrum Amsterdam RAI ein Kongress statt, auf dem Vertreter von Politik, nichtstaatlichen Organisationen (u. a. IEA und ASPO), Öl-Multis und Anbietern von alternativen Technologien zusammenkommen, um über die Probleme und Chancen zu reden, die sich aus der gegenwärtigen Energiekrise ergeben. Aus der Pressemeldung:

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Das Hubbert-Maximum in den Medien PDF Drucken E-Mail
Ölkrise
Freitag, 19. Dezember 2008 um 16:06 Uhr

FTD: Thomas Fricke - Es war der Ölpreis, Harry

Tagesspiegel: Wind der Zukunft

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Neues von der Segelschiffahrt PDF Drucken E-Mail
Technische Visionen
Dienstag, 16. Dezember 2008 um 20:54 Uhr
DRS: Interview mit Heinz Otto

Kieler Nachrichten: Das E-Ship hat Kiel verlassen

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OPEC in Panik – Ölpreis sinkt und sinkt PDF Drucken E-Mail
Wirtschaft
Mittwoch, 10. Dezember 2008 um 17:05 Uhr

Nachdem der niedrige Ölpreis bereits zur Beendigung von Bautätigkeiten im angeblichen neuen Weltwunder Dubai geführt hat, hat die Opec erneut eine Drosselung der Ölförderung beschlossen, was zunächst für ein paar Dollar Aufwind sorgte, den Barrel-Preis aber immer noch nicht in die Nähe der gewünschten 75 US-Dollar hob. Das Handelsblatt analysiert:

Es gibt mindestens zwei Gründe, warum der Markt das Kartell ignoriert. Zum einen glauben die Marktteilnehmer nicht, dass sämtliche Opec-Mitglieder tatsächlich die Fördermengen zurückfahren. Die Organisation hat bereits zugesagt, das Angebot um zwei Mill. Barrel pro Tag zu verknappen. Aber Analysten gehen davon aus, dass es dem Kartell lediglich gelungen ist, knapp über die Hälfte dessen zu kürzen. [...]

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Ölförderung zwischen Juli und September 2008 eingebrochen PDF Drucken E-Mail
Ölkrise
Donnerstag, 18. Dezember 2008 um 09:10 Uhr

Die neuesten Zahlen des US-Energieministeriums belegen einen Rückgang der Weltförderung von Rohöl einschließlich Erdgaskondensaten von 74,9 Mio. Barrel/Tag im Juli auf 72,8 Mio. Barrel/Tag im September. Bei der Ölversorgung insgesamt (hierzu werden auch synthetische Kohlenwasserstoffe aus Teersanden, Ölschiefer, Biomasse usw. gezählt) war der Rückgang noch stärker: Hier wurde im Juli mit 86,9 Mio. Barrel/Tag der höchste jemals erzielte Wert verzeichnet, im September waren es nur noch 84,3 Mio. Barrel/Tag. Das Absinken der Förderung verlief steiler und tiefer als nach den Septemberanschlägen 2001 und ist mit dem Förderrückgang nach der 1. Ölkrise 1973 vergleichbar. Der bisher stärkste Abfall der Ölförderung erfolgte allerdings nach der 2. Ölkrise mit fast 10 Mio. Barrel/Tag von 1979 bis 1983.

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IEA-Chefökonom: Hubbert-Maximum bis 2020 PDF Drucken E-Mail
Ölkrise
Montag, 15. Dezember 2008 um 13:20 Uhr

Wegen der großen Bedeutung heute ausnahmsweise ein Link in das englischsprachige Web: In einem heute im Guardian erschienenen Interview (Video hier) des bekannten britischen Umweltjournalisten George Monbiot mit dem IEA-Chefökonomen Fatih Birol geht es um den kürzlich erschienenen IEA-Jahresbericht (World Energy Outlook, mehr dazu siehe hier). Birol macht darin die erstaunlichen Aussagen, dass alle bisherigen, vor dem diesjährigen Jahresbericht veröffentlichten Zahlen der IEA zur Erschöpfung der bestehenden Ölfelder nur „Annahmen“ gewesen seien (im Jahresbericht 2007 betrug die Erschöpfungsrate 3,7 %, jetzt sind es plötzlich 6,7 %) und dass die nicht der OPEC angehörigen Förderländer „in drei bis vier Jahren“ ihr Fördermaximum erreichen würden. Angesichts der vorsichtigen Formulierungen des Jahresberichts ist bereits dies mehr oder weniger eine Sensation – hatte doch der damalige IEA-Chef Claude Mandril im IEA-Jahresbericht 2005 die Peak-Oil-Warner noch als „Weltuntergangspropheten“ geschmäht.

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Ölpreis: erst gefährlich hoch, jetzt gefährlich niedrig PDF Drucken E-Mail
Ölkrise
Montag, 01. Dezember 2008 um 10:48 Uhr

Der Preis für ein Barrel Rohöl bewegt sich momentan knapp über 50 US-Dollar, ein enormer Rückgang seit den 147 US-Dollar vom Juni. Dabei zeichnet sich immer mehr ab, dass der Preisrückgang auf einen entsprechenden Nachfragerückgang zurückzuführen ist (leider finden sich zu diesem Themenkomplex so gut wie keine deutschen Meldungen im Internet, die Links verweisen also meist auf englische Seiten):

  • Die Diesel- und Benzinimporte Chinas sind auf dem niedrigsten Stand der letzten 14 Monate (entspricht einem Rückgang von etwa 100.000 Barrel/Tag).

  • Der US-Ölverbrauch ist im Vergleich zum gleichen Monat des Vorjahrs um 1,7 Millionen Barrel am Tag zurückgegangen, das sind immerhin 2 Prozent des Weltverbrauchs (EIA-Daten).

  • In Deutschland sank der Mineralölabsatz im Zeitraum von September 2007 bis August 2008 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um ein Prozent (Bafa).

  • Dem iranischen Ölminister Gholam Hossein Nozari zufolge ist der Welt-Ölmarkt mit 2 Millionen Barrel am Tag überversorgt.

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